Grippe oder "Grippe"?

„Ich habe die Grippe“ ist ein häufig gehörter Satz in dieser Jahreszeit.

 

Aber: ist es wirklich die Grippe (Influenza) oder eine Erkältungskrankheit (grippaler Infekt)?

 

Die echte Grippe, Influenza, ist eine durch Viren ausgelöste Infektionskrankheit, die durch Tröpfchen übertragen wird. Symptome treten nach einer Inkubationszeit von nur wenigen Stunden bis Tagen auf. Charakteristisch ist der sehr plötzliche Krankheitsbeginn, hohes Fieber (bis 40°C) Kopfschmerzen, starke Gelenks - und Muskelschmerzen, trockener Husten mit trockener Kehle sowie Kreislaufprobleme.

 

In der Regel können die Symptome 7 – 14 Tage dauern, das allgemeine Schwächegefühl kann aber über Wochen bestehen bleiben.

 

Die Behandlung der echten Grippe gehört unbedingt in die Hand des Arztes, da diese vor allem bei älteren und immunschwachen Personen einen massiven Verlauf nehmen und unbehandelt tödlich enden kann.

 

Die einzige vorbeugende Maßnahme ist die jährliche Grippeimpfung.

 

Die Erkältung ist eine durch Viren und Bakterien ausgelöste Erkrankung der Schleimhaut (Nase, Hals) und der Bronchien. Ebenso wie die Influenza wird auch die Erkältung über Tröpfchen oder Schmierinfektion übertragen.

 

Die Erkältung verläuft nach einer Inkubationszeit von 2 – 8 Tagen meist harmlos und dauert selten länger als eine Woche. Erste Anzeichen sind Halskratzen, leichtes Frösteln, auch kann Schnupfen zeitgleich auftreten. Innerhalb von 4 – 5 Tagen kann es zu Kopf – und Gliederschmerzen mit leichtem Fieber (<38°C) kommen. Ab dem 6ten Tag kann sich ein trockener Reizhusten entwickeln der im weiteren Verlauf in einen festsitzenden Husten übergehen kann.

 

Die Behandlung der Erkältung ist so vielfältig wie ihre Symptome:

  • Wichtig ist die körperliche Ruhe und die ausreichende Flüssigkeitszufuhr z. B. Grippe oder Husten- Bronchialtee.
  • Halsschmerzen und Husten können durch Gurgeln, Säfte und Lutschen von Pastillen gelindert werden. Unterstützend wirken auch Halssprays.
  • Abschwellende Nasensprays bringen rasche Linderung, sollten aber nur kurzfristig (max. 7 Tage) verwendet werden. Zur Befeuchtung der Nase sind Meerwassersprays eine gute Alternative.
  • Einreibungen mit ätherischen Ölen erleichtern das Atmen und können auch zur Inhalation verwendet werden. Bei Kindern sollten diese frei von Menthol sein um Atembeschwerden vorzubeugen.
  • Um die Raumluft zu Befeuchten eignen sich nasse Tücher oder eine Schale mit Thymiantee.
  • Bei beginnendem grippalen Infekt hat sich auch Aconitum bewährt. Sulfur hingegen wird zur Aktivierung und nach überstandener Krankheit eingesetzt.
  • Stärkend und aktivierend auf das Immunsystem wirkt der rote Sonnenhut ( Echinaceapurpurea), die Kapplandpelargonie und Cystusarten.
  • Wichtig in der Grippezeit ist das mehrmals tägliche Händewaschen, da sich dadurch das Ansteckungsrisiko verringert.
  • Bewegung an der frischen Luft und die ausreichende Zufuhr von Vitaminen steigert das Wohlbefinden und stärkt auch die Abwehrkräfte.

 

 

 Ihr Team der St. Josef-Apotheke

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